Ausschreibungen in Nordrhein-Westfalen
Öffentliche Aufträge in Aachen .
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Abgelaufene Ausschreibungen bzw. Bekanntmachungen aus Aachen und Umgebung :
(Angezeigt werden die letzten 5 Bekanntmachungen)
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Vollständiger Bekanntmachungstext
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Auftragsbekanntmachung – Versorgungssektoren
Bauauftrag
Richtlinie 2004/17/EG
Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)
Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Zu Händen von: Telefon: E-Mail: Trianel GmbH
Lombardenstraße 28
Thomas Riffelmann
52070Aachen
DEUTSCHLAND
+49 24141320253
t.riffelmann@trianel.com
Hauptadresse des Auftraggebers: http://trianel.com
I.2)
Haupttätigkeit(en)
Strom
I.3)
Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber
Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1)
Beschreibung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Neubau Trianel Headquarter.
II.1.2)
Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Bauauftrag
Erbringung einer Bauleistung, gleichgültig mit welchen Mitteln, gemäß den vom erfolglichen Bieter genannten Erfordernissen
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Aachen.
NUTS-Code DEA21
II.1.3)
Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)
Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Neubau eines Verwaltungsgebäudes "Trianel Headquarter", schlüsselfertige Erstellung sowie Teilleistungen der Planung auf Grundlage
eines bereits vorliegenden Entwurfs als Generalunter- oder -übernehmer.
Es handelt sich um ein Büro- und Verwaltungsgebäude mit 4 oberirdischen Geschossen und einem Untergeschoss (ca. 9 500 qm BGF;
ca. 5 500 qm NF; ca. 7 500 qm gif.). Die Bürobereiche sind drei Obergeschossen zugeordnet, zentrale Einrichtungen wie Empfang,
ein Konferenzbereich, Café, Bibliothek befinden sich im Erdgeschoss. Für den Energiehandel in der Gas- und Stromwirtschaft
ist ein sog. Tradingfloor mit einer Nettofläche von ca. 800 qm vorgesehen. Die oberen Ebenen haben einen regelmäßigen Grundriss
mit durchgehendem Raster von 1,35 m und 2 Erschließungskernen. Die Technikzentralen befindet sich im Untergeschoss. Eine wirtschaftliche,
umweltgerechte und nachhaltige Ausführung ist sicherzustellen. Es wird eine Befähigung des Gebäudes zu DGNB Zertifizierung
in "Silber" angestrebt. Fertigstellungstermin ist der 31.12.2013. Das vorgesehene Grundstück umfasst eine Fläche von ca. 4
150 qm und wird vom Auftraggeber auf Grundlage eines mit der Stadt Aachen noch abzuschließenden Erbbaurechts (Erbpachtdauer:
60 Jahre) zur Verfügung gestellt werden.
Und: Variante/Alternativangebote gemäß Abschnitt II.1.9) als sog. "Mietmodell", d.h., Abschluss eines langlaufenden Mietvertrages
über die Dauer von mindestens 15 Jahren mit dem erfolgreichen Bieter und Verpflichtung des Vermieters zum Eintritt/Abschluss
des Erbbaurechtsvertrages mit der Stadt Aachen und Errichtung des Gebäudes im eigenen Namen und auf eigene Rechnung nach Maßgabe
der vorliegenden Entwurfs- und Genehmigungsplanung und unter Beachtung des Anforderungsprofils/Leitdetails des Auftraggebers.
Bewirtschaftung nur im Rahmen üblicher Vermieterleistungen.
Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Hinweis: die Abgabe eines Alternativangebotes ohne gleichzeitige Abgabe eines Hauptangebotes ist zulässig.
II.1.6)
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
45213110
II.1.7)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)
Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
II.2)
Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)
Gesamtmenge bzw. -umfang:
Siehe unter II.1.5).
Geschätzter Wert ohne MwSt für die KGR 300 + 400 gem. DIN 276: 13 300 000 EUR.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 13 300 000,00 EUR
II.2.2)
Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: Erweiterung des Verwaltungsgebäudes 2. Bauabschnitt, ca. 4 500 qm BGF; ca. 2 800 qm NF, näheres
siehe Vergabeunterlagen.
II.2.3)
Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)
Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 15 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1)
Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)
Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall den Abschluss einer objektbezogenen Berufshaftpflichtversicherung, deren Höhe im Einzelfall
mindestens 5 000 000 EUR für Personen-, Sach- und sonstige Schäden betragen muss, nachzuweisen. Darüber hinaus Nachweis, Vertragserfüllungsbürgschaft
und Gewährleistungsbürgschaft im angemessenen und üblichen Umfang.
Für die Variante/das Alternativangebot gemäß II.1.9) zusätzlich:
Nachweis ausreichender Bonität als Investor und (langfristiger) Vermieter.
III.1.2)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Siehe Vergabeunterlagen.
III.1.3)
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Erforderliche Rechtsform bei Auftragserteilung: Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischem
Recht vergleichbaren Rechtsform. Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Bewerber-/Bietergemeinschaften
haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene Bewerbererklärung abzugeben, dass im Auftragsfall
eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird. Die Bildung von Bewerber-/Bietergemeinschaften nach Einreichung des Teilnahmeantrages
ist unzulässig.
Hinweis: Mehrfachbewerbungen von Unternehmen, z.B. als Einzelbewerber und als Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft
sind unzulässig, soweit diese zu einer vergaberechtlichen Wettbewerbsverzerrung führen.
III.1.4)
Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2)
Teilnahmebedingungen
III.2.1)
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag
seine Eignung für jede der Teilleistungen gem. II.1.5) entsprechend III.2.1) bis III.2.3) geeignet nachzuweisen. Alle geforderten
Nachweise und Erklärungen gem. III.2.1) bis III.2.3) sind innerhalb der Teilnahmefrist vorzulegen. Die Vorlage von Kopien
ist zulässig. Ausländische Bewerber haben statt der geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen
nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen. Soweit nicht ausdrücklich anders gefordert, können Erklärungen als
Eigenerklärungen abgegeben werden.
Hinweis: die Nichtvorlage von geforderten Nachweisen und Erklärungen gem. III.2.1) bis III.2.3) kann zum Ausschluss vom Verfahren
führen.
Bewerber-/Bietergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung vorzulegen, in der alle Mitglieder
aufgeführt sind und ein Bevollmächtigter bezeichnet wird, der die Gemeinschaft im Vergabeverfahren rechtsverbindlich vertritt.
Weiterhin ist anzugeben, welche Teilleistung von den jeweiligen Mitgliedern erbracht werden sollen. Die geforderten Erklärungen
und Nachweise nach III.2.1) bis III.2.3) sind - soweit einschlägig - von jedem Mitglied der Gemeinschaft zu erbringen, bei
den Unterlagen nach III.2.2) und III.2.3) bezogen auf die jeweilige Teilleistung aus den unter II.1.5) genannten Leistungsbereichen.
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerber-/Bietergemeinschaft den Einsatz von Nachunternehmern, sind die von den Nachunternehmern
zu erbringenden Leistungen nach Art und Umfang mit dem Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei
Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für die Nachunternehmerebene im Wege der Aufklärung
anzufordern.
Geforderte Erklärungen und Nachweise:
1. Akueller Nachweis über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister des Landes, in dem der Bewerber ansässig ist
oder gleichwertiger Nachweis.
2. Erklärung gem. § 21 Abs. 1 SektVO, dass weder der Bewerber noch eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen
ist, rechtskräftig wegen Verstoßes gegen §§ 129, 129a oder 129 b, §§ 333 oder 334, 299, 108e, 261, 264 des Strafgesetzbuches
oder Art. 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung verurteilt worden ist.
3. Erklärungen der Bewerber gem. § 21 Abs. 4 SektVO, wonach:
a) über ihr Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder die
Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist,
b) sich das Unternehmen des Bewerbers nicht in Liquidation befindet,
c) sie ihre Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und der Beiträge zur Sozialversicherung nicht verletzen oder verletzt
haben,
d) sie keine unzutreffenden Erklärungen im Bezug auf ihre Fachkunde, Leistungsfähigkeit oder Zuverlässigkeit (Eignung) abgeben
oder diese Auskünfte unberechtigt nicht erteilen, oder
e) für sie nicht nachweislich eine schwere Verfehlung vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Unternehmens oder einer
Person im Sinne des § 21 Abs. 2 SektVO, die für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird.
4. Erklärung der Bewerber gem. § 97 Abs. 4 Satz 1 GWB, dass sie sich bislang im Bezug auf die Vergabe vergleichbarer Leistungen
gesetzestreu verhalten haben.
5. Aktueller Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung über eine Haftungssumme von min. EUR 5 Mio. für Personen-, Sach-,
Umwelt- und Vermögensschäden.
6. Bescheinigung der Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.
7. Gültige Freistellungsbescheinigung nach § 48 EStG.
8. Erklärung, dass keine Eintragungen im Gewerbezentralregister vorliegen, die z.B. einen Ausschluss nach § 21 SchwarzArbG
oder nach § 5 Abs. 1 oder 2 ArbeitnehmerentsendeG rechtfertigen.
9. Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung / Geschäftsbezeichnungen mit anderen Unternehmen sowie Darstellung von Beteiligungsverhältnissen
ggf. Konzernstrukturen.
III.2.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Erklärung über den Gesamtumsatz
des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2009-2011).
2. Erklärung zum Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2009-2011), aufgeteilt nach Leistungen,
die mit dem vorliegenden Auftrag (Neubau eines Verwaltungsgebäudes, schlüsselfertige Erstellung sowie Teilleistungen der Planung
und/oder Vermietungs- und Investorenmodelle) vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen
ausgeführten Leistungen.
3. Erklärung zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren bei vergleichbaren Aufträgen (Neubau eines Verwaltungsgebäudes,
schlüsselfertige Erstellung sowie Teilleistungen der Planung) jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert
nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.
III.2.3)
Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Aufstellung der in den letzten
3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2009-2011) erbrachten Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind
(bebilderte Bescheinigungen von drei Referenzen vergleichbarer Leistungen).
Anzugeben ist dabei jeweils:
a) der Auftraggeber mit Ansprechpartner (Telefon-Nummer oder E-Mail);
b) eine Kurzbeschreibung der erbrachten Leistungen des Projekts (Art der Leistung; Auftragszeitraum und Auftragswert; Gesamtgröße
(BGF); Gesamtkosten; Kosten je m2 BGF (KGR 300 + 400); stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen
Leistungsumfanges einschließlich Angabe der ausgeführten Mengen; Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer
einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung sowie Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal etc.);
c) Angabe zur vertraglichen Bindung mit dem AG und Projektstruktur (GU-/GÜ- oder Mietmodell; Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner,
Nachunternehmer-; ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden; Einzelbeauftragung oder Rahmnevertrag
etc.);
d) Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung, bzw. Benennung des Ansprechpartners beim
Auftraggeber).
2. Darstellung der vorgesehenen betrieblichen Organisationsstruktur bezogen auf die zu vergebenden Leistungen (insbesondere
Darstellung der Handlungsabläufe, Kommunikationswege).
3. Angaben über das Vorliegen eines Qualitätsmanagementssystems.
5. Erklärungen über geeignetes Fachpersonal für die Projektleitung mit Angabe von Qualifikation, Berufserfahrung und Tätigkeit
im Unternehmen.
III.2.4)
Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)
Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)
Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2)
Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der
Dienstleistung verantwortlich sind: nein
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)
Verfahrensart
IV.1.1)
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.2)
Zuschlagskriterien
IV.2.1)
Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur
Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind
IV.2.2)
Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)
Verwaltungsangaben
IV.3.1)
Aktenzeichen beim Auftraggeber:
IV.3.2)
Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)
Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen (außer DBS)
IV.3.4)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
14.5.2012 - 12:00
IV.3.5)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.6)
Bindefrist des Angebots
IV.3.7)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird:
nein
VI.3)
Zusätzliche Angaben:
Hinweise: Die Teilnahmeanträge sind unter Berücksichtigung der in dieser Bekanntmachung enthaltenen Anforderungen zu erstellen
und einzureichen. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass seine Bewerbung die unter III.2.1) bis III.2.3) beschriebenen Anforderungen
erfüllt. Inhaltliche Abweichungen davon können zum Ausschluss des Bewerbers führen. Über die Bekanntmachung hinausgehende
Unterlagen werden im Teilnahmewettbewerb nicht zur Verfügung gestellt. Etwaige Fragen im Teilnahmewettbewerb sind in Textform
per Email an die unter I.1) genannte Stelle zu richten.
Nach Auswertung der Teilnahmeanträge beabsichtigt der Auftraggeber - soweit nach dem Wettbewerbsergebnis möglich -, die acht
am besten geeigneten Bewerber zur Angebotsabgabe aufzufordern. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der
nach III.2.1) bis III.2.3) vorzulegenden Nachweise und Erklärungen durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen gem. III.2.2)
und III.2.3), insbesondere der benannten Referenzen hinsichtlich der Vergleichbarkeit von Art, Umfang und Qualitätsniveau
(gemessen an Kosten/m2 BGF). Sollten einzelne Bewerber unter den am besten geeigneten Bewerbern in gleicher Weise geeignet
und somit eine sachgerechte Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, nicht
möglich sein, entscheidet das Los.
VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Telefon: Fax: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Zeughausstraße 2 - 10
50667Köln
DEUTSCHLAND
+49 221147-3116
+49 221147-2889
VI.4.2)
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gem. § 107 ff. GWB.
Hinweis: der Auftraggeber weist auf die Rechtsfolge des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin, wonach ein Nachprüfungsantrag unzulässig
ist, wenn die Nachprüfung vom Bewerber/Bieter nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Zurückweisung einer Rüge durch den
Auftraggeber beantragt wird. Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass Rügen im Sinne des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 unverzüglich,
nach Maßgabe der vergaberechtlichen Rechtsprechung jedoch spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Erkennen des Verstoßes zu
erheben sind.
VI.4.3)
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
27.4.2012
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Orignaler Bekanntmachungstext |
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Vollständiger Bekanntmachungstext
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Auftragsbekanntmachung – Versorgungssektoren
Bauauftrag
Richtlinie 2004/17/EG
Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)
Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Zu Händen von: Telefon: E-Mail: Trianel GmbH
Lombardenstraße 28
Thomas Riffelmann
52070Aachen
DEUTSCHLAND
+49 24141320253
t.riffelmann@trianel.com
Hauptadresse des Auftraggebers: http://trianel.com
I.2)
Haupttätigkeit(en)
Strom
I.3)
Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber
Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1)
Beschreibung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Neubau Trianel Headquarter.
II.1.2)
Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Bauauftrag
Erbringung einer Bauleistung, gleichgültig mit welchen Mitteln, gemäß den vom erfolglichen Bieter genannten Erfordernissen
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Aachen.
NUTS-Code DEA21
II.1.3)
Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)
Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Neubau eines Verwaltungsgebäudes "Trianel Headquarter", schlüsselfertige Erstellung sowie Teilleistungen der Planung auf Grundlage
eines bereits vorliegenden Entwurfs als Generalunter- oder -übernehmer.
Es handelt sich um ein Büro- und Verwaltungsgebäude mit 4 oberirdischen Geschossen und einem Untergeschoss (ca. 9 500 qm BGF;
ca. 5 500 qm NF; ca. 7 500 qm gif.). Die Bürobereiche sind drei Obergeschossen zugeordnet, zentrale Einrichtungen wie Empfang,
ein Konferenzbereich, Café, Bibliothek befinden sich im Erdgeschoss. Für den Energiehandel in der Gas- und Stromwirtschaft
ist ein sog. Tradingfloor mit einer Nettofläche von ca. 800 qm vorgesehen. Die oberen Ebenen haben einen regelmäßigen Grundriss
mit durchgehendem Raster von 1,35 m und 2 Erschließungskernen. Die Technikzentralen befindet sich im Untergeschoss. Eine wirtschaftliche,
umweltgerechte und nachhaltige Ausführung ist sicherzustellen. Es wird eine Befähigung des Gebäudes zu DGNB Zertifizierung
in "Silber" angestrebt. Fertigstellungstermin ist der 31.12.2013. Das vorgesehene Grundstück umfasst eine Fläche von ca. 4
150 qm und wird vom Auftraggeber auf Grundlage eines mit der Stadt Aachen noch abzuschließenden Erbbaurechts (Erbpachtdauer:
60 Jahre) zur Verfügung gestellt werden.
Und: Variante/Alternativangebote gemäß Abschnitt II.1.9) als sog. "Mietmodell", d.h., Abschluss eines langlaufenden Mietvertrages
über die Dauer von mindestens 15 Jahren mit dem erfolgreichen Bieter und Verpflichtung des Vermieters zum Eintritt/Abschluss
des Erbbaurechtsvertrages mit der Stadt Aachen und Errichtung des Gebäudes im eigenen Namen und auf eigene Rechnung nach Maßgabe
der vorliegenden Entwurfs- und Genehmigungsplanung und unter Beachtung des Anforderungsprofils/Leitdetails des Auftraggebers.
Bewirtschaftung nur im Rahmen üblicher Vermieterleistungen.
Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Hinweis: die Abgabe eines Alternativangebotes ohne gleichzeitige Abgabe eines Hauptangebotes ist zulässig.
II.1.6)
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
45213110
II.1.7)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)
Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
II.2)
Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)
Gesamtmenge bzw. -umfang:
Siehe unter II.1.5).
Geschätzter Wert ohne MwSt für die KGR 300 + 400 gem. DIN 276: 13 300 000 EUR.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 13 300 000,00 EUR
II.2.2)
Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: Erweiterung des Verwaltungsgebäudes 2. Bauabschnitt, ca. 4 500 qm BGF; ca. 2 800 qm NF, näheres
siehe Vergabeunterlagen.
II.2.3)
Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)
Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 15 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1)
Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)
Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall den Abschluss einer objektbezogenen Berufshaftpflichtversicherung, deren Höhe im Einzelfall
mindestens 5 000 000 EUR für Personen-, Sach- und sonstige Schäden betragen muss, nachzuweisen. Darüber hinaus Nachweis, Vertragserfüllungsbürgschaft
und Gewährleistungsbürgschaft im angemessenen und üblichen Umfang.
Für die Variante/das Alternativangebot gemäß II.1.9) zusätzlich:
Nachweis ausreichender Bonität als Investor und (langfristiger) Vermieter.
III.1.2)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Siehe Vergabeunterlagen.
III.1.3)
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Erforderliche Rechtsform bei Auftragserteilung: Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischem
Recht vergleichbaren Rechtsform. Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Bewerber-/Bietergemeinschaften
haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene Bewerbererklärung abzugeben, dass im Auftragsfall
eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird. Die Bildung von Bewerber-/Bietergemeinschaften nach Einreichung des Teilnahmeantrages
ist unzulässig.
Hinweis: Mehrfachbewerbungen von Unternehmen, z.B. als Einzelbewerber und als Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft
sind unzulässig, soweit diese zu einer vergaberechtlichen Wettbewerbsverzerrung führen.
III.1.4)
Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2)
Teilnahmebedingungen
III.2.1)
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag
seine Eignung für jede der Teilleistungen gem. II.1.5) entsprechend III.2.1) bis III.2.3) geeignet nachzuweisen. Alle geforderten
Nachweise und Erklärungen gem. III.2.1) bis III.2.3) sind innerhalb der Teilnahmefrist vorzulegen. Die Vorlage von Kopien
ist zulässig. Ausländische Bewerber haben statt der geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen
nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen. Soweit nicht ausdrücklich anders gefordert, können Erklärungen als
Eigenerklärungen abgegeben werden.
Hinweis: die Nichtvorlage von geforderten Nachweisen und Erklärungen gem. III.2.1) bis III.2.3) kann zum Ausschluss vom Verfahren
führen.
Bewerber-/Bietergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung vorzulegen, in der alle Mitglieder
aufgeführt sind und ein Bevollmächtigter bezeichnet wird, der die Gemeinschaft im Vergabeverfahren rechtsverbindlich vertritt.
Weiterhin ist anzugeben, welche Teilleistung von den jeweiligen Mitgliedern erbracht werden sollen. Die geforderten Erklärungen
und Nachweise nach III.2.1) bis III.2.3) sind - soweit einschlägig - von jedem Mitglied der Gemeinschaft zu erbringen, bei
den Unterlagen nach III.2.2) und III.2.3) bezogen auf die jeweilige Teilleistung aus den unter II.1.5) genannten Leistungsbereichen.
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerber-/Bietergemeinschaft den Einsatz von Nachunternehmern, sind die von den Nachunternehmern
zu erbringenden Leistungen nach Art und Umfang mit dem Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei
Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für die Nachunternehmerebene im Wege der Aufklärung
anzufordern.
Geforderte Erklärungen und Nachweise:
1. Akueller Nachweis über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister des Landes, in dem der Bewerber ansässig ist
oder gleichwertiger Nachweis.
2. Erklärung gem. § 21 Abs. 1 SektVO, dass weder der Bewerber noch eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen
ist, rechtskräftig wegen Verstoßes gegen §§ 129, 129a oder 129 b, §§ 333 oder 334, 299, 108e, 261, 264 des Strafgesetzbuches
oder Art. 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung verurteilt worden ist.
3. Erklärungen der Bewerber gem. § 21 Abs. 4 SektVO, wonach:
a) über ihr Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder die
Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist,
b) sich das Unternehmen des Bewerbers nicht in Liquidation befindet,
c) sie ihre Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und der Beiträge zur Sozialversicherung nicht verletzen oder verletzt
haben,
d) sie keine unzutreffenden Erklärungen im Bezug auf ihre Fachkunde, Leistungsfähigkeit oder Zuverlässigkeit (Eignung) abgeben
oder diese Auskünfte unberechtigt nicht erteilen, oder
e) für sie nicht nachweislich eine schwere Verfehlung vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Unternehmens oder einer
Person im Sinne des § 21 Abs. 2 SektVO, die für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird.
4. Erklärung der Bewerber gem. § 97 Abs. 4 Satz 1 GWB, dass sie sich bislang im Bezug auf die Vergabe vergleichbarer Leistungen
gesetzestreu verhalten haben.
5. Aktueller Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung über eine Haftungssumme von min. EUR 5 Mio. für Personen-, Sach-,
Umwelt- und Vermögensschäden.
6. Bescheinigung der Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.
7. Gültige Freistellungsbescheinigung nach § 48 EStG.
8. Erklärung, dass keine Eintragungen im Gewerbezentralregister vorliegen, die z.B. einen Ausschluss nach § 21 SchwarzArbG
oder nach § 5 Abs. 1 oder 2 ArbeitnehmerentsendeG rechtfertigen.
9. Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung / Geschäftsbezeichnungen mit anderen Unternehmen sowie Darstellung von Beteiligungsverhältnissen
ggf. Konzernstrukturen.
III.2.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Erklärung über den Gesamtumsatz
des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2009-2011).
2. Erklärung zum Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2009-2011), aufgeteilt nach Leistungen,
die mit dem vorliegenden Auftrag (Neubau eines Verwaltungsgebäudes, schlüsselfertige Erstellung sowie Teilleistungen der Planung
und/oder Vermietungs- und Investorenmodelle) vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen
ausgeführten Leistungen.
3. Erklärung zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren bei vergleichbaren Aufträgen (Neubau eines Verwaltungsgebäudes,
schlüsselfertige Erstellung sowie Teilleistungen der Planung) jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert
nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.
III.2.3)
Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Aufstellung der in den letzten
3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2009-2011) erbrachten Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind
(bebilderte Bescheinigungen von drei Referenzen vergleichbarer Leistungen).
Anzugeben ist dabei jeweils:
a) der Auftraggeber mit Ansprechpartner (Telefon-Nummer oder E-Mail);
b) eine Kurzbeschreibung der erbrachten Leistungen des Projekts (Art der Leistung; Auftragszeitraum und Auftragswert; Gesamtgröße
(BGF); Gesamtkosten; Kosten je m2 BGF (KGR 300 + 400); stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen
Leistungsumfanges einschließlich Angabe der ausgeführten Mengen; Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer
einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung sowie Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal etc.);
c) Angabe zur vertraglichen Bindung mit dem AG und Projektstruktur (GU-/GÜ- oder Mietmodell; Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner,
Nachunternehmer-; ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden; Einzelbeauftragung oder Rahmnevertrag
etc.);
d) Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung, bzw. Benennung des Ansprechpartners beim
Auftraggeber).
2. Darstellung der vorgesehenen betrieblichen Organisationsstruktur bezogen auf die zu vergebenden Leistungen (insbesondere
Darstellung der Handlungsabläufe, Kommunikationswege).
3. Angaben über das Vorliegen eines Qualitätsmanagementssystems.
5. Erklärungen über geeignetes Fachpersonal für die Projektleitung mit Angabe von Qualifikation, Berufserfahrung und Tätigkeit
im Unternehmen.
III.2.4)
Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)
Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)
Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2)
Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der
Dienstleistung verantwortlich sind: nein
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)
Verfahrensart
IV.1.1)
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.2)
Zuschlagskriterien
IV.2.1)
Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur
Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind
IV.2.2)
Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)
Verwaltungsangaben
IV.3.1)
Aktenzeichen beim Auftraggeber:
IV.3.2)
Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)
Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen (außer DBS)
IV.3.4)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
14.5.2012 - 12:00
IV.3.5)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.6)
Bindefrist des Angebots
IV.3.7)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird:
nein
VI.3)
Zusätzliche Angaben:
Hinweise: Die Teilnahmeanträge sind unter Berücksichtigung der in dieser Bekanntmachung enthaltenen Anforderungen zu erstellen
und einzureichen. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass seine Bewerbung die unter III.2.1) bis III.2.3) beschriebenen Anforderungen
erfüllt. Inhaltliche Abweichungen davon können zum Ausschluss des Bewerbers führen. Über die Bekanntmachung hinausgehende
Unterlagen werden im Teilnahmewettbewerb nicht zur Verfügung gestellt. Etwaige Fragen im Teilnahmewettbewerb sind in Textform
per Email an die unter I.1) genannte Stelle zu richten.
Nach Auswertung der Teilnahmeanträge beabsichtigt der Auftraggeber - soweit nach dem Wettbewerbsergebnis möglich -, die acht
am besten geeigneten Bewerber zur Angebotsabgabe aufzufordern. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der
nach III.2.1) bis III.2.3) vorzulegenden Nachweise und Erklärungen durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen gem. III.2.2)
und III.2.3), insbesondere der benannten Referenzen hinsichtlich der Vergleichbarkeit von Art, Umfang und Qualitätsniveau
(gemessen an Kosten/m2 BGF). Sollten einzelne Bewerber unter den am besten geeigneten Bewerbern in gleicher Weise geeignet
und somit eine sachgerechte Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, nicht
möglich sein, entscheidet das Los.
VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Telefon: Fax: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Zeughausstraße 2 - 10
50667Köln
DEUTSCHLAND
+49 221147-3116
+49 221147-2889
VI.4.2)
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gem. § 107 ff. GWB.
Hinweis: der Auftraggeber weist auf die Rechtsfolge des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin, wonach ein Nachprüfungsantrag unzulässig
ist, wenn die Nachprüfung vom Bewerber/Bieter nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Zurückweisung einer Rüge durch den
Auftraggeber beantragt wird. Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass Rügen im Sinne des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 unverzüglich,
nach Maßgabe der vergaberechtlichen Rechtsprechung jedoch spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Erkennen des Verstoßes zu
erheben sind.
VI.4.3)
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
27.4.2012
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Vollständiger Bekanntmachungstext
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Auftragsbekanntmachung – Versorgungssektoren
Bauauftrag
Richtlinie 2004/17/EG
Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)
Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Zu Händen von: Telefon: E-Mail: Trianel GmbH
Lombardenstraße 28
Thomas Riffelmann
52070Aachen
DEUTSCHLAND
+49 24141320253
t.riffelmann@trianel.com
Hauptadresse des Auftraggebers: http://trianel.com
I.2)
Haupttätigkeit(en)
Strom
I.3)
Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber
Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1)
Beschreibung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Neubau Trianel Headquarter.
II.1.2)
Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Bauauftrag
Erbringung einer Bauleistung, gleichgültig mit welchen Mitteln, gemäß den vom erfolglichen Bieter genannten Erfordernissen
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Aachen.
NUTS-Code DEA21
II.1.3)
Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)
Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Neubau eines Verwaltungsgebäudes "Trianel Headquarter", schlüsselfertige Erstellung sowie Teilleistungen der Planung auf Grundlage
eines bereits vorliegenden Entwurfs als Generalunter- oder -übernehmer.
Es handelt sich um ein Büro- und Verwaltungsgebäude mit 4 oberirdischen Geschossen und einem Untergeschoss (ca. 9 500 qm BGF;
ca. 5 500 qm NF; ca. 7 500 qm gif.). Die Bürobereiche sind drei Obergeschossen zugeordnet, zentrale Einrichtungen wie Empfang,
ein Konferenzbereich, Café, Bibliothek befinden sich im Erdgeschoss. Für den Energiehandel in der Gas- und Stromwirtschaft
ist ein sog. Tradingfloor mit einer Nettofläche von ca. 800 qm vorgesehen. Die oberen Ebenen haben einen regelmäßigen Grundriss
mit durchgehendem Raster von 1,35 m und 2 Erschließungskernen. Die Technikzentralen befindet sich im Untergeschoss. Eine wirtschaftliche,
umweltgerechte und nachhaltige Ausführung ist sicherzustellen. Es wird eine Befähigung des Gebäudes zu DGNB Zertifizierung
in "Silber" angestrebt. Fertigstellungstermin ist der 31.12.2013. Das vorgesehene Grundstück umfasst eine Fläche von ca. 4
150 qm und wird vom Auftraggeber auf Grundlage eines mit der Stadt Aachen noch abzuschließenden Erbbaurechts (Erbpachtdauer:
60 Jahre) zur Verfügung gestellt werden.
Und: Variante/Alternativangebote gemäß Abschnitt II.1.9) als sog. "Mietmodell", d.h., Abschluss eines langlaufenden Mietvertrages
über die Dauer von mindestens 15 Jahren mit dem erfolgreichen Bieter und Verpflichtung des Vermieters zum Eintritt/Abschluss
des Erbbaurechtsvertrages mit der Stadt Aachen und Errichtung des Gebäudes im eigenen Namen und auf eigene Rechnung nach Maßgabe
der vorliegenden Entwurfs- und Genehmigungsplanung und unter Beachtung des Anforderungsprofils/Leitdetails des Auftraggebers.
Bewirtschaftung nur im Rahmen üblicher Vermieterleistungen.
Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Hinweis: die Abgabe eines Alternativangebotes ohne gleichzeitige Abgabe eines Hauptangebotes ist zulässig.
II.1.6)
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
45213110
II.1.7)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)
Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
II.2)
Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)
Gesamtmenge bzw. -umfang:
Siehe unter II.1.5).
Geschätzter Wert ohne MwSt für die KGR 300 + 400 gem. DIN 276: 13 300 000 EUR.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 13 300 000,00 EUR
II.2.2)
Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: Erweiterung des Verwaltungsgebäudes 2. Bauabschnitt, ca. 4 500 qm BGF; ca. 2 800 qm NF, näheres
siehe Vergabeunterlagen.
II.2.3)
Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)
Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 15 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1)
Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)
Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall den Abschluss einer objektbezogenen Berufshaftpflichtversicherung, deren Höhe im Einzelfall
mindestens 5 000 000 EUR für Personen-, Sach- und sonstige Schäden betragen muss, nachzuweisen. Darüber hinaus Nachweis, Vertragserfüllungsbürgschaft
und Gewährleistungsbürgschaft im angemessenen und üblichen Umfang.
Für die Variante/das Alternativangebot gemäß II.1.9) zusätzlich:
Nachweis ausreichender Bonität als Investor und (langfristiger) Vermieter.
III.1.2)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Siehe Vergabeunterlagen.
III.1.3)
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Erforderliche Rechtsform bei Auftragserteilung: Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischem
Recht vergleichbaren Rechtsform. Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Bewerber-/Bietergemeinschaften
haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene Bewerbererklärung abzugeben, dass im Auftragsfall
eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird. Die Bildung von Bewerber-/Bietergemeinschaften nach Einreichung des Teilnahmeantrages
ist unzulässig.
Hinweis: Mehrfachbewerbungen von Unternehmen, z.B. als Einzelbewerber und als Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft
sind unzulässig, soweit diese zu einer vergaberechtlichen Wettbewerbsverzerrung führen.
III.1.4)
Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2)
Teilnahmebedingungen
III.2.1)
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag
seine Eignung für jede der Teilleistungen gem. II.1.5) entsprechend III.2.1) bis III.2.3) geeignet nachzuweisen. Alle geforderten
Nachweise und Erklärungen gem. III.2.1) bis III.2.3) sind innerhalb der Teilnahmefrist vorzulegen. Die Vorlage von Kopien
ist zulässig. Ausländische Bewerber haben statt der geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen
nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen. Soweit nicht ausdrücklich anders gefordert, können Erklärungen als
Eigenerklärungen abgegeben werden.
Hinweis: die Nichtvorlage von geforderten Nachweisen und Erklärungen gem. III.2.1) bis III.2.3) kann zum Ausschluss vom Verfahren
führen.
Bewerber-/Bietergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung vorzulegen, in der alle Mitglieder
aufgeführt sind und ein Bevollmächtigter bezeichnet wird, der die Gemeinschaft im Vergabeverfahren rechtsverbindlich vertritt.
Weiterhin ist anzugeben, welche Teilleistung von den jeweiligen Mitgliedern erbracht werden sollen. Die geforderten Erklärungen
und Nachweise nach III.2.1) bis III.2.3) sind - soweit einschlägig - von jedem Mitglied der Gemeinschaft zu erbringen, bei
den Unterlagen nach III.2.2) und III.2.3) bezogen auf die jeweilige Teilleistung aus den unter II.1.5) genannten Leistungsbereichen.
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerber-/Bietergemeinschaft den Einsatz von Nachunternehmern, sind die von den Nachunternehmern
zu erbringenden Leistungen nach Art und Umfang mit dem Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei
Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für die Nachunternehmerebene im Wege der Aufklärung
anzufordern.
Geforderte Erklärungen und Nachweise:
1. Akueller Nachweis über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister des Landes, in dem der Bewerber ansässig ist
oder gleichwertiger Nachweis.
2. Erklärung gem. § 21 Abs. 1 SektVO, dass weder der Bewerber noch eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen
ist, rechtskräftig wegen Verstoßes gegen §§ 129, 129a oder 129 b, §§ 333 oder 334, 299, 108e, 261, 264 des Strafgesetzbuches
oder Art. 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung verurteilt worden ist.
3. Erklärungen der Bewerber gem. § 21 Abs. 4 SektVO, wonach:
a) über ihr Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder die
Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist,
b) sich das Unternehmen des Bewerbers nicht in Liquidation befindet,
c) sie ihre Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und der Beiträge zur Sozialversicherung nicht verletzen oder verletzt
haben,
d) sie keine unzutreffenden Erklärungen im Bezug auf ihre Fachkunde, Leistungsfähigkeit oder Zuverlässigkeit (Eignung) abgeben
oder diese Auskünfte unberechtigt nicht erteilen, oder
e) für sie nicht nachweislich eine schwere Verfehlung vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Unternehmens oder einer
Person im Sinne des § 21 Abs. 2 SektVO, die für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird.
4. Erklärung der Bewerber gem. § 97 Abs. 4 Satz 1 GWB, dass sie sich bislang im Bezug auf die Vergabe vergleichbarer Leistungen
gesetzestreu verhalten haben.
5. Aktueller Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung über eine Haftungssumme von min. EUR 5 Mio. für Personen-, Sach-,
Umwelt- und Vermögensschäden.
6. Bescheinigung der Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.
7. Gültige Freistellungsbescheinigung nach § 48 EStG.
8. Erklärung, dass keine Eintragungen im Gewerbezentralregister vorliegen, die z.B. einen Ausschluss nach § 21 SchwarzArbG
oder nach § 5 Abs. 1 oder 2 ArbeitnehmerentsendeG rechtfertigen.
9. Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung / Geschäftsbezeichnungen mit anderen Unternehmen sowie Darstellung von Beteiligungsverhältnissen
ggf. Konzernstrukturen.
III.2.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Erklärung über den Gesamtumsatz
des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2009-2011).
2. Erklärung zum Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2009-2011), aufgeteilt nach Leistungen,
die mit dem vorliegenden Auftrag (Neubau eines Verwaltungsgebäudes, schlüsselfertige Erstellung sowie Teilleistungen der Planung
und/oder Vermietungs- und Investorenmodelle) vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen
ausgeführten Leistungen.
3. Erklärung zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren bei vergleichbaren Aufträgen (Neubau eines Verwaltungsgebäudes,
schlüsselfertige Erstellung sowie Teilleistungen der Planung) jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert
nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.
III.2.3)
Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Aufstellung der in den letzten
3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2009-2011) erbrachten Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind
(bebilderte Bescheinigungen von drei Referenzen vergleichbarer Leistungen).
Anzugeben ist dabei jeweils:
a) der Auftraggeber mit Ansprechpartner (Telefon-Nummer oder E-Mail);
b) eine Kurzbeschreibung der erbrachten Leistungen des Projekts (Art der Leistung; Auftragszeitraum und Auftragswert; Gesamtgröße
(BGF); Gesamtkosten; Kosten je m2 BGF (KGR 300 + 400); stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen
Leistungsumfanges einschließlich Angabe der ausgeführten Mengen; Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer
einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung sowie Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal etc.);
c) Angabe zur vertraglichen Bindung mit dem AG und Projektstruktur (GU-/GÜ- oder Mietmodell; Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner,
Nachunternehmer-; ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden; Einzelbeauftragung oder Rahmnevertrag
etc.);
d) Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung, bzw. Benennung des Ansprechpartners beim
Auftraggeber).
2. Darstellung der vorgesehenen betrieblichen Organisationsstruktur bezogen auf die zu vergebenden Leistungen (insbesondere
Darstellung der Handlungsabläufe, Kommunikationswege).
3. Angaben über das Vorliegen eines Qualitätsmanagementssystems.
5. Erklärungen über geeignetes Fachpersonal für die Projektleitung mit Angabe von Qualifikation, Berufserfahrung und Tätigkeit
im Unternehmen.
III.2.4)
Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)
Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)
Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2)
Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der
Dienstleistung verantwortlich sind: nein
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)
Verfahrensart
IV.1.1)
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.2)
Zuschlagskriterien
IV.2.1)
Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur
Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind
IV.2.2)
Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)
Verwaltungsangaben
IV.3.1)
Aktenzeichen beim Auftraggeber:
IV.3.2)
Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)
Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen (außer DBS)
IV.3.4)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
14.5.2012 - 12:00
IV.3.5)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.6)
Bindefrist des Angebots
IV.3.7)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird:
nein
VI.3)
Zusätzliche Angaben:
Hinweise: Die Teilnahmeanträge sind unter Berücksichtigung der in dieser Bekanntmachung enthaltenen Anforderungen zu erstellen
und einzureichen. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass seine Bewerbung die unter III.2.1) bis III.2.3) beschriebenen Anforderungen
erfüllt. Inhaltliche Abweichungen davon können zum Ausschluss des Bewerbers führen. Über die Bekanntmachung hinausgehende
Unterlagen werden im Teilnahmewettbewerb nicht zur Verfügung gestellt. Etwaige Fragen im Teilnahmewettbewerb sind in Textform
per Email an die unter I.1) genannte Stelle zu richten.
Nach Auswertung der Teilnahmeanträge beabsichtigt der Auftraggeber - soweit nach dem Wettbewerbsergebnis möglich -, die acht
am besten geeigneten Bewerber zur Angebotsabgabe aufzufordern. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der
nach III.2.1) bis III.2.3) vorzulegenden Nachweise und Erklärungen durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen gem. III.2.2)
und III.2.3), insbesondere der benannten Referenzen hinsichtlich der Vergleichbarkeit von Art, Umfang und Qualitätsniveau
(gemessen an Kosten/m2 BGF). Sollten einzelne Bewerber unter den am besten geeigneten Bewerbern in gleicher Weise geeignet
und somit eine sachgerechte Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, nicht
möglich sein, entscheidet das Los.
VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Telefon: Fax: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Zeughausstraße 2 - 10
50667Köln
DEUTSCHLAND
+49 221147-3116
+49 221147-2889
VI.4.2)
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gem. § 107 ff. GWB.
Hinweis: der Auftraggeber weist auf die Rechtsfolge des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin, wonach ein Nachprüfungsantrag unzulässig
ist, wenn die Nachprüfung vom Bewerber/Bieter nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Zurückweisung einer Rüge durch den
Auftraggeber beantragt wird. Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass Rügen im Sinne des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 unverzüglich,
nach Maßgabe der vergaberechtlichen Rechtsprechung jedoch spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Erkennen des Verstoßes zu
erheben sind.
VI.4.3)
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
27.4.2012
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Vollständiger Bekanntmachungstext
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Auftragsbekanntmachung – Versorgungssektoren
Bauauftrag
Richtlinie 2004/17/EG
Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)
Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Zu Händen von: Telefon: E-Mail: Trianel GmbH
Lombardenstraße 28
Thomas Riffelmann
52070Aachen
DEUTSCHLAND
+49 24141320253
t.riffelmann@trianel.com
Hauptadresse des Auftraggebers: http://trianel.com
I.2)
Haupttätigkeit(en)
Strom
I.3)
Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber
Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1)
Beschreibung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Neubau Trianel Headquarter.
II.1.2)
Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Bauauftrag
Erbringung einer Bauleistung, gleichgültig mit welchen Mitteln, gemäß den vom erfolglichen Bieter genannten Erfordernissen
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Aachen.
NUTS-Code DEA21
II.1.3)
Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)
Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Neubau eines Verwaltungsgebäudes "Trianel Headquarter", schlüsselfertige Erstellung sowie Teilleistungen der Planung auf Grundlage
eines bereits vorliegenden Entwurfs als Generalunter- oder -übernehmer.
Es handelt sich um ein Büro- und Verwaltungsgebäude mit 4 oberirdischen Geschossen und einem Untergeschoss (ca. 9 500 qm BGF;
ca. 5 500 qm NF; ca. 7 500 qm gif.). Die Bürobereiche sind drei Obergeschossen zugeordnet, zentrale Einrichtungen wie Empfang,
ein Konferenzbereich, Café, Bibliothek befinden sich im Erdgeschoss. Für den Energiehandel in der Gas- und Stromwirtschaft
ist ein sog. Tradingfloor mit einer Nettofläche von ca. 800 qm vorgesehen. Die oberen Ebenen haben einen regelmäßigen Grundriss
mit durchgehendem Raster von 1,35 m und 2 Erschließungskernen. Die Technikzentralen befindet sich im Untergeschoss. Eine wirtschaftliche,
umweltgerechte und nachhaltige Ausführung ist sicherzustellen. Es wird eine Befähigung des Gebäudes zu DGNB Zertifizierung
in "Silber" angestrebt. Fertigstellungstermin ist der 31.12.2013. Das vorgesehene Grundstück umfasst eine Fläche von ca. 4
150 qm und wird vom Auftraggeber auf Grundlage eines mit der Stadt Aachen noch abzuschließenden Erbbaurechts (Erbpachtdauer:
60 Jahre) zur Verfügung gestellt werden.
Und: Variante/Alternativangebote gemäß Abschnitt II.1.9) als sog. "Mietmodell", d.h., Abschluss eines langlaufenden Mietvertrages
über die Dauer von mindestens 15 Jahren mit dem erfolgreichen Bieter und Verpflichtung des Vermieters zum Eintritt/Abschluss
des Erbbaurechtsvertrages mit der Stadt Aachen und Errichtung des Gebäudes im eigenen Namen und auf eigene Rechnung nach Maßgabe
der vorliegenden Entwurfs- und Genehmigungsplanung und unter Beachtung des Anforderungsprofils/Leitdetails des Auftraggebers.
Bewirtschaftung nur im Rahmen üblicher Vermieterleistungen.
Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Hinweis: die Abgabe eines Alternativangebotes ohne gleichzeitige Abgabe eines Hauptangebotes ist zulässig.
II.1.6)
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
45213110
II.1.7)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)
Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
II.2)
Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)
Gesamtmenge bzw. -umfang:
Siehe unter II.1.5).
Geschätzter Wert ohne MwSt für die KGR 300 + 400 gem. DIN 276: 13 300 000 EUR.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 13 300 000,00 EUR
II.2.2)
Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: Erweiterung des Verwaltungsgebäudes 2. Bauabschnitt, ca. 4 500 qm BGF; ca. 2 800 qm NF, näheres
siehe Vergabeunterlagen.
II.2.3)
Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)
Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 15 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1)
Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)
Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall den Abschluss einer objektbezogenen Berufshaftpflichtversicherung, deren Höhe im Einzelfall
mindestens 5 000 000 EUR für Personen-, Sach- und sonstige Schäden betragen muss, nachzuweisen. Darüber hinaus Nachweis, Vertragserfüllungsbürgschaft
und Gewährleistungsbürgschaft im angemessenen und üblichen Umfang.
Für die Variante/das Alternativangebot gemäß II.1.9) zusätzlich:
Nachweis ausreichender Bonität als Investor und (langfristiger) Vermieter.
III.1.2)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Siehe Vergabeunterlagen.
III.1.3)
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Erforderliche Rechtsform bei Auftragserteilung: Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischem
Recht vergleichbaren Rechtsform. Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Bewerber-/Bietergemeinschaften
haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene Bewerbererklärung abzugeben, dass im Auftragsfall
eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird. Die Bildung von Bewerber-/Bietergemeinschaften nach Einreichung des Teilnahmeantrages
ist unzulässig.
Hinweis: Mehrfachbewerbungen von Unternehmen, z.B. als Einzelbewerber und als Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft
sind unzulässig, soweit diese zu einer vergaberechtlichen Wettbewerbsverzerrung führen.
III.1.4)
Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2)
Teilnahmebedingungen
III.2.1)
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag
seine Eignung für jede der Teilleistungen gem. II.1.5) entsprechend III.2.1) bis III.2.3) geeignet nachzuweisen. Alle geforderten
Nachweise und Erklärungen gem. III.2.1) bis III.2.3) sind innerhalb der Teilnahmefrist vorzulegen. Die Vorlage von Kopien
ist zulässig. Ausländische Bewerber haben statt der geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen
nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen. Soweit nicht ausdrücklich anders gefordert, können Erklärungen als
Eigenerklärungen abgegeben werden.
Hinweis: die Nichtvorlage von geforderten Nachweisen und Erklärungen gem. III.2.1) bis III.2.3) kann zum Ausschluss vom Verfahren
führen.
Bewerber-/Bietergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung vorzulegen, in der alle Mitglieder
aufgeführt sind und ein Bevollmächtigter bezeichnet wird, der die Gemeinschaft im Vergabeverfahren rechtsverbindlich vertritt.
Weiterhin ist anzugeben, welche Teilleistung von den jeweiligen Mitgliedern erbracht werden sollen. Die geforderten Erklärungen
und Nachweise nach III.2.1) bis III.2.3) sind - soweit einschlägig - von jedem Mitglied der Gemeinschaft zu erbringen, bei
den Unterlagen nach III.2.2) und III.2.3) bezogen auf die jeweilige Teilleistung aus den unter II.1.5) genannten Leistungsbereichen.
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerber-/Bietergemeinschaft den Einsatz von Nachunternehmern, sind die von den Nachunternehmern
zu erbringenden Leistungen nach Art und Umfang mit dem Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei
Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für die Nachunternehmerebene im Wege der Aufklärung
anzufordern.
Geforderte Erklärungen und Nachweise:
1. Akueller Nachweis über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister des Landes, in dem der Bewerber ansässig ist
oder gleichwertiger Nachweis.
2. Erklärung gem. § 21 Abs. 1 SektVO, dass weder der Bewerber noch eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen
ist, rechtskräftig wegen Verstoßes gegen §§ 129, 129a oder 129 b, §§ 333 oder 334, 299, 108e, 261, 264 des Strafgesetzbuches
oder Art. 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung verurteilt worden ist.
3. Erklärungen der Bewerber gem. § 21 Abs. 4 SektVO, wonach:
a) über ihr Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder die
Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist,
b) sich das Unternehmen des Bewerbers nicht in Liquidation befindet,
c) sie ihre Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und der Beiträge zur Sozialversicherung nicht verletzen oder verletzt
haben,
d) sie keine unzutreffenden Erklärungen im Bezug auf ihre Fachkunde, Leistungsfähigkeit oder Zuverlässigkeit (Eignung) abgeben
oder diese Auskünfte unberechtigt nicht erteilen, oder
e) für sie nicht nachweislich eine schwere Verfehlung vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Unternehmens oder einer
Person im Sinne des § 21 Abs. 2 SektVO, die für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird.
4. Erklärung der Bewerber gem. § 97 Abs. 4 Satz 1 GWB, dass sie sich bislang im Bezug auf die Vergabe vergleichbarer Leistungen
gesetzestreu verhalten haben.
5. Aktueller Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung über eine Haftungssumme von min. EUR 5 Mio. für Personen-, Sach-,
Umwelt- und Vermögensschäden.
6. Bescheinigung der Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.
7. Gültige Freistellungsbescheinigung nach § 48 EStG.
8. Erklärung, dass keine Eintragungen im Gewerbezentralregister vorliegen, die z.B. einen Ausschluss nach § 21 SchwarzArbG
oder nach § 5 Abs. 1 oder 2 ArbeitnehmerentsendeG rechtfertigen.
9. Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung / Geschäftsbezeichnungen mit anderen Unternehmen sowie Darstellung von Beteiligungsverhältnissen
ggf. Konzernstrukturen.
III.2.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Erklärung über den Gesamtumsatz
des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2009-2011).
2. Erklärung zum Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2009-2011), aufgeteilt nach Leistungen,
die mit dem vorliegenden Auftrag (Neubau eines Verwaltungsgebäudes, schlüsselfertige Erstellung sowie Teilleistungen der Planung
und/oder Vermietungs- und Investorenmodelle) vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen
ausgeführten Leistungen.
3. Erklärung zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren bei vergleichbaren Aufträgen (Neubau eines Verwaltungsgebäudes,
schlüsselfertige Erstellung sowie Teilleistungen der Planung) jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert
nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.
III.2.3)
Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Aufstellung der in den letzten
3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2009-2011) erbrachten Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind
(bebilderte Bescheinigungen von drei Referenzen vergleichbarer Leistungen).
Anzugeben ist dabei jeweils:
a) der Auftraggeber mit Ansprechpartner (Telefon-Nummer oder E-Mail);
b) eine Kurzbeschreibung der erbrachten Leistungen des Projekts (Art der Leistung; Auftragszeitraum und Auftragswert; Gesamtgröße
(BGF); Gesamtkosten; Kosten je m2 BGF (KGR 300 + 400); stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen
Leistungsumfanges einschließlich Angabe der ausgeführten Mengen; Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer
einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung sowie Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal etc.);
c) Angabe zur vertraglichen Bindung mit dem AG und Projektstruktur (GU-/GÜ- oder Mietmodell; Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner,
Nachunternehmer-; ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden; Einzelbeauftragung oder Rahmnevertrag
etc.);
d) Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung, bzw. Benennung des Ansprechpartners beim
Auftraggeber).
2. Darstellung der vorgesehenen betrieblichen Organisationsstruktur bezogen auf die zu vergebenden Leistungen (insbesondere
Darstellung der Handlungsabläufe, Kommunikationswege).
3. Angaben über das Vorliegen eines Qualitätsmanagementssystems.
5. Erklärungen über geeignetes Fachpersonal für die Projektleitung mit Angabe von Qualifikation, Berufserfahrung und Tätigkeit
im Unternehmen.
III.2.4)
Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)
Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)
Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2)
Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der
Dienstleistung verantwortlich sind: nein
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)
Verfahrensart
IV.1.1)
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.2)
Zuschlagskriterien
IV.2.1)
Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur
Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind
IV.2.2)
Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)
Verwaltungsangaben
IV.3.1)
Aktenzeichen beim Auftraggeber:
IV.3.2)
Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)
Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen (außer DBS)
IV.3.4)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
14.5.2012 - 12:00
IV.3.5)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.6)
Bindefrist des Angebots
IV.3.7)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird:
nein
VI.3)
Zusätzliche Angaben:
Hinweise: Die Teilnahmeanträge sind unter Berücksichtigung der in dieser Bekanntmachung enthaltenen Anforderungen zu erstellen
und einzureichen. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass seine Bewerbung die unter III.2.1) bis III.2.3) beschriebenen Anforderungen
erfüllt. Inhaltliche Abweichungen davon können zum Ausschluss des Bewerbers führen. Über die Bekanntmachung hinausgehende
Unterlagen werden im Teilnahmewettbewerb nicht zur Verfügung gestellt. Etwaige Fragen im Teilnahmewettbewerb sind in Textform
per Email an die unter I.1) genannte Stelle zu richten.
Nach Auswertung der Teilnahmeanträge beabsichtigt der Auftraggeber - soweit nach dem Wettbewerbsergebnis möglich -, die acht
am besten geeigneten Bewerber zur Angebotsabgabe aufzufordern. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der
nach III.2.1) bis III.2.3) vorzulegenden Nachweise und Erklärungen durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen gem. III.2.2)
und III.2.3), insbesondere der benannten Referenzen hinsichtlich der Vergleichbarkeit von Art, Umfang und Qualitätsniveau
(gemessen an Kosten/m2 BGF). Sollten einzelne Bewerber unter den am besten geeigneten Bewerbern in gleicher Weise geeignet
und somit eine sachgerechte Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, nicht
möglich sein, entscheidet das Los.
VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Telefon: Fax: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Zeughausstraße 2 - 10
50667Köln
DEUTSCHLAND
+49 221147-3116
+49 221147-2889
VI.4.2)
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gem. § 107 ff. GWB.
Hinweis: der Auftraggeber weist auf die Rechtsfolge des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin, wonach ein Nachprüfungsantrag unzulässig
ist, wenn die Nachprüfung vom Bewerber/Bieter nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Zurückweisung einer Rüge durch den
Auftraggeber beantragt wird. Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass Rügen im Sinne des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 unverzüglich,
nach Maßgabe der vergaberechtlichen Rechtsprechung jedoch spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Erkennen des Verstoßes zu
erheben sind.
VI.4.3)
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
27.4.2012
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Vollständiger Bekanntmachungstext
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Auftragsbekanntmachung – Versorgungssektoren
Bauauftrag
Richtlinie 2004/17/EG
Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)
Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Zu Händen von: Telefon: E-Mail: Trianel GmbH
Lombardenstraße 28
Thomas Riffelmann
52070Aachen
DEUTSCHLAND
+49 24141320253
t.riffelmann@trianel.com
Hauptadresse des Auftraggebers: http://trianel.com
I.2)
Haupttätigkeit(en)
Strom
I.3)
Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber
Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1)
Beschreibung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Neubau Trianel Headquarter.
II.1.2)
Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Bauauftrag
Erbringung einer Bauleistung, gleichgültig mit welchen Mitteln, gemäß den vom erfolglichen Bieter genannten Erfordernissen
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Aachen.
NUTS-Code DEA21
II.1.3)
Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)
Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Neubau eines Verwaltungsgebäudes "Trianel Headquarter", schlüsselfertige Erstellung sowie Teilleistungen der Planung auf Grundlage
eines bereits vorliegenden Entwurfs als Generalunter- oder -übernehmer.
Es handelt sich um ein Büro- und Verwaltungsgebäude mit 4 oberirdischen Geschossen und einem Untergeschoss (ca. 9 500 qm BGF;
ca. 5 500 qm NF; ca. 7 500 qm gif.). Die Bürobereiche sind drei Obergeschossen zugeordnet, zentrale Einrichtungen wie Empfang,
ein Konferenzbereich, Café, Bibliothek befinden sich im Erdgeschoss. Für den Energiehandel in der Gas- und Stromwirtschaft
ist ein sog. Tradingfloor mit einer Nettofläche von ca. 800 qm vorgesehen. Die oberen Ebenen haben einen regelmäßigen Grundriss
mit durchgehendem Raster von 1,35 m und 2 Erschließungskernen. Die Technikzentralen befindet sich im Untergeschoss. Eine wirtschaftliche,
umweltgerechte und nachhaltige Ausführung ist sicherzustellen. Es wird eine Befähigung des Gebäudes zu DGNB Zertifizierung
in "Silber" angestrebt. Fertigstellungstermin ist der 31.12.2013. Das vorgesehene Grundstück umfasst eine Fläche von ca. 4
150 qm und wird vom Auftraggeber auf Grundlage eines mit der Stadt Aachen noch abzuschließenden Erbbaurechts (Erbpachtdauer:
60 Jahre) zur Verfügung gestellt werden.
Und: Variante/Alternativangebote gemäß Abschnitt II.1.9) als sog. "Mietmodell", d.h., Abschluss eines langlaufenden Mietvertrages
über die Dauer von mindestens 15 Jahren mit dem erfolgreichen Bieter und Verpflichtung des Vermieters zum Eintritt/Abschluss
des Erbbaurechtsvertrages mit der Stadt Aachen und Errichtung des Gebäudes im eigenen Namen und auf eigene Rechnung nach Maßgabe
der vorliegenden Entwurfs- und Genehmigungsplanung und unter Beachtung des Anforderungsprofils/Leitdetails des Auftraggebers.
Bewirtschaftung nur im Rahmen üblicher Vermieterleistungen.
Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Hinweis: die Abgabe eines Alternativangebotes ohne gleichzeitige Abgabe eines Hauptangebotes ist zulässig.
II.1.6)
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
45213110
II.1.7)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)
Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
II.2)
Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)
Gesamtmenge bzw. -umfang:
Siehe unter II.1.5).
Geschätzter Wert ohne MwSt für die KGR 300 + 400 gem. DIN 276: 13 300 000 EUR.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 13 300 000,00 EUR
II.2.2)
Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: Erweiterung des Verwaltungsgebäudes 2. Bauabschnitt, ca. 4 500 qm BGF; ca. 2 800 qm NF, näheres
siehe Vergabeunterlagen.
II.2.3)
Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)
Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 15 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1)
Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)
Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall den Abschluss einer objektbezogenen Berufshaftpflichtversicherung, deren Höhe im Einzelfall
mindestens 5 000 000 EUR für Personen-, Sach- und sonstige Schäden betragen muss, nachzuweisen. Darüber hinaus Nachweis, Vertragserfüllungsbürgschaft
und Gewährleistungsbürgschaft im angemessenen und üblichen Umfang.
Für die Variante/das Alternativangebot gemäß II.1.9) zusätzlich:
Nachweis ausreichender Bonität als Investor und (langfristiger) Vermieter.
III.1.2)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Siehe Vergabeunterlagen.
III.1.3)
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Erforderliche Rechtsform bei Auftragserteilung: Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischem
Recht vergleichbaren Rechtsform. Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Bewerber-/Bietergemeinschaften
haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene Bewerbererklärung abzugeben, dass im Auftragsfall
eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird. Die Bildung von Bewerber-/Bietergemeinschaften nach Einreichung des Teilnahmeantrages
ist unzulässig.
Hinweis: Mehrfachbewerbungen von Unternehmen, z.B. als Einzelbewerber und als Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft
sind unzulässig, soweit diese zu einer vergaberechtlichen Wettbewerbsverzerrung führen.
III.1.4)
Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2)
Teilnahmebedingungen
III.2.1)
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag
seine Eignung für jede der Teilleistungen gem. II.1.5) entsprechend III.2.1) bis III.2.3) geeignet nachzuweisen. Alle geforderten
Nachweise und Erklärungen gem. III.2.1) bis III.2.3) sind innerhalb der Teilnahmefrist vorzulegen. Die Vorlage von Kopien
ist zulässig. Ausländische Bewerber haben statt der geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen
nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen. Soweit nicht ausdrücklich anders gefordert, können Erklärungen als
Eigenerklärungen abgegeben werden.
Hinweis: die Nichtvorlage von geforderten Nachweisen und Erklärungen gem. III.2.1) bis III.2.3) kann zum Ausschluss vom Verfahren
führen.
Bewerber-/Bietergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung vorzulegen, in der alle Mitglieder
aufgeführt sind und ein Bevollmächtigter bezeichnet wird, der die Gemeinschaft im Vergabeverfahren rechtsverbindlich vertritt.
Weiterhin ist anzugeben, welche Teilleistung von den jeweiligen Mitgliedern erbracht werden sollen. Die geforderten Erklärungen
und Nachweise nach III.2.1) bis III.2.3) sind - soweit einschlägig - von jedem Mitglied der Gemeinschaft zu erbringen, bei
den Unterlagen nach III.2.2) und III.2.3) bezogen auf die jeweilige Teilleistung aus den unter II.1.5) genannten Leistungsbereichen.
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerber-/Bietergemeinschaft den Einsatz von Nachunternehmern, sind die von den Nachunternehmern
zu erbringenden Leistungen nach Art und Umfang mit dem Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei
Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für die Nachunternehmerebene im Wege der Aufklärung
anzufordern.
Geforderte Erklärungen und Nachweise:
1. Akueller Nachweis über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister des Landes, in dem der Bewerber ansässig ist
oder gleichwertiger Nachweis.
2. Erklärung gem. § 21 Abs. 1 SektVO, dass weder der Bewerber noch eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen
ist, rechtskräftig wegen Verstoßes gegen §§ 129, 129a oder 129 b, §§ 333 oder 334, 299, 108e, 261, 264 des Strafgesetzbuches
oder Art. 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung verurteilt worden ist.
3. Erklärungen der Bewerber gem. § 21 Abs. 4 SektVO, wonach:
a) über ihr Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder die
Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist,
b) sich das Unternehmen des Bewerbers nicht in Liquidation befindet,
c) sie ihre Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und der Beiträge zur Sozialversicherung nicht verletzen oder verletzt
haben,
d) sie keine unzutreffenden Erklärungen im Bezug auf ihre Fachkunde, Leistungsfähigkeit oder Zuverlässigkeit (Eignung) abgeben
oder diese Auskünfte unberechtigt nicht erteilen, oder
e) für sie nicht nachweislich eine schwere Verfehlung vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Unternehmens oder einer
Person im Sinne des § 21 Abs. 2 SektVO, die für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird.
4. Erklärung der Bewerber gem. § 97 Abs. 4 Satz 1 GWB, dass sie sich bislang im Bezug auf die Vergabe vergleichbarer Leistungen
gesetzestreu verhalten haben.
5. Aktueller Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung über eine Haftungssumme von min. EUR 5 Mio. für Personen-, Sach-,
Umwelt- und Vermögensschäden.
6. Bescheinigung der Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.
7. Gültige Freistellungsbescheinigung nach § 48 EStG.
8. Erklärung, dass keine Eintragungen im Gewerbezentralregister vorliegen, die z.B. einen Ausschluss nach § 21 SchwarzArbG
oder nach § 5 Abs. 1 oder 2 ArbeitnehmerentsendeG rechtfertigen.
9. Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung / Geschäftsbezeichnungen mit anderen Unternehmen sowie Darstellung von Beteiligungsverhältnissen
ggf. Konzernstrukturen.
III.2.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Erklärung über den Gesamtumsatz
des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2009-2011).
2. Erklärung zum Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2009-2011), aufgeteilt nach Leistungen,
die mit dem vorliegenden Auftrag (Neubau eines Verwaltungsgebäudes, schlüsselfertige Erstellung sowie Teilleistungen der Planung
und/oder Vermietungs- und Investorenmodelle) vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen
ausgeführten Leistungen.
3. Erklärung zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren bei vergleichbaren Aufträgen (Neubau eines Verwaltungsgebäudes,
schlüsselfertige Erstellung sowie Teilleistungen der Planung) jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert
nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.
III.2.3)
Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Aufstellung der in den letzten
3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2009-2011) erbrachten Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind
(bebilderte Bescheinigungen von drei Referenzen vergleichbarer Leistungen).
Anzugeben ist dabei jeweils:
a) der Auftraggeber mit Ansprechpartner (Telefon-Nummer oder E-Mail);
b) eine Kurzbeschreibung der erbrachten Leistungen des Projekts (Art der Leistung; Auftragszeitraum und Auftragswert; Gesamtgröße
(BGF); Gesamtkosten; Kosten je m2 BGF (KGR 300 + 400); stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen
Leistungsumfanges einschließlich Angabe der ausgeführten Mengen; Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer
einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung sowie Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal etc.);
c) Angabe zur vertraglichen Bindung mit dem AG und Projektstruktur (GU-/GÜ- oder Mietmodell; Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner,
Nachunternehmer-; ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden; Einzelbeauftragung oder Rahmnevertrag
etc.);
d) Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung, bzw. Benennung des Ansprechpartners beim
Auftraggeber).
2. Darstellung der vorgesehenen betrieblichen Organisationsstruktur bezogen auf die zu vergebenden Leistungen (insbesondere
Darstellung der Handlungsabläufe, Kommunikationswege).
3. Angaben über das Vorliegen eines Qualitätsmanagementssystems.
5. Erklärungen über geeignetes Fachpersonal für die Projektleitung mit Angabe von Qualifikation, Berufserfahrung und Tätigkeit
im Unternehmen.
III.2.4)
Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)
Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)
Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2)
Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der
Dienstleistung verantwortlich sind: nein
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)
Verfahrensart
IV.1.1)
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.2)
Zuschlagskriterien
IV.2.1)
Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur
Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind
IV.2.2)
Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)
Verwaltungsangaben
IV.3.1)
Aktenzeichen beim Auftraggeber:
IV.3.2)
Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)
Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen (außer DBS)
IV.3.4)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
14.5.2012 - 12:00
IV.3.5)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.6)
Bindefrist des Angebots
IV.3.7)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird:
nein
VI.3)
Zusätzliche Angaben:
Hinweise: Die Teilnahmeanträge sind unter Berücksichtigung der in dieser Bekanntmachung enthaltenen Anforderungen zu erstellen
und einzureichen. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass seine Bewerbung die unter III.2.1) bis III.2.3) beschriebenen Anforderungen
erfüllt. Inhaltliche Abweichungen davon können zum Ausschluss des Bewerbers führen. Über die Bekanntmachung hinausgehende
Unterlagen werden im Teilnahmewettbewerb nicht zur Verfügung gestellt. Etwaige Fragen im Teilnahmewettbewerb sind in Textform
per Email an die unter I.1) genannte Stelle zu richten.
Nach Auswertung der Teilnahmeanträge beabsichtigt der Auftraggeber - soweit nach dem Wettbewerbsergebnis möglich -, die acht
am besten geeigneten Bewerber zur Angebotsabgabe aufzufordern. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der
nach III.2.1) bis III.2.3) vorzulegenden Nachweise und Erklärungen durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen gem. III.2.2)
und III.2.3), insbesondere der benannten Referenzen hinsichtlich der Vergleichbarkeit von Art, Umfang und Qualitätsniveau
(gemessen an Kosten/m2 BGF). Sollten einzelne Bewerber unter den am besten geeigneten Bewerbern in gleicher Weise geeignet
und somit eine sachgerechte Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, nicht
möglich sein, entscheidet das Los.
VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Telefon: Fax: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Zeughausstraße 2 - 10
50667Köln
DEUTSCHLAND
+49 221147-3116
+49 221147-2889
VI.4.2)
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gem. § 107 ff. GWB.
Hinweis: der Auftraggeber weist auf die Rechtsfolge des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin, wonach ein Nachprüfungsantrag unzulässig
ist, wenn die Nachprüfung vom Bewerber/Bieter nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Zurückweisung einer Rüge durch den
Auftraggeber beantragt wird. Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass Rügen im Sinne des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 unverzüglich,
nach Maßgabe der vergaberechtlichen Rechtsprechung jedoch spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Erkennen des Verstoßes zu
erheben sind.
VI.4.3)
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
27.4.2012
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