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BEKANNTMACHUNG
Bauauftrag
ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1)
NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
Saarland - Landesamt für Zentrale Dienste, Hardenbergstraße 6, z. Hd. von Frau Beatrice Ferber, 66119 Saarbrücken, DEUTSCHLAND. Tel. +49 681501-4434. E-Mail: b.ferber@lzd.saarland.de . Fax +49 681501-4444.
Hauptadresse des Auftraggebers: www.saarland.de/2360.htm .
I.2)
ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Regional- oder Lokalbehörde.
Allgemeine öffentliche Verwaltung.
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: Nein.
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1)
BESCHREIBUNG
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Planung, Errichtung und Finanzierung eines Parkhauses/Parkpaletten für die HTW des Saarlandes.
II.1.2)
Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:
Bauleistung.
Erbringung einer Bauleistung, gleichgültig mit welchen Mitteln, gemäß den vom öffentlichen Auftraggeber genannten Erfordernissen.
Hauptausführungsort: Saarbrücken.
NUTS-Code: DEC01.
II.1.3)
Gegenstand der Bekanntmachung:
Öffentlicher Auftrag.
II.1.4)
Angaben zur Rahmenvereinbarung:
II.1.5)
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Es ist beabsichtigt, die Planung, die Errichtung und die Finanzierung der Investitionskosten eines oberirdischen Parkhauses im Verhandlungsverfahren nach VOB/A zu vergeben. Der Bieter hat dem Auftraggeber anzubieten, das Parkhaus nach den Vorgaben der Auslobung zu planen, zu errichten und dem Auftraggeber über einen Zeitraum von 10 Jahren zu finanzieren.
Es ist von ca. 400 Stellplätzen auszugehen.
Die Fertigstellung des Parkhauses sowie die Stellung der Schlussrechnung sind bis 12/2011 sicher zu stellen.
Das Vergabeverfahren steht unter dem Vorbehalt der Absicherung der ausgeschriebenen Leistung im Haushalt des Saarlandes für 2010. Mit der Verabschiedung des Haushalts ist frühestens im April 2010 zu rechnen.
II.1.6)
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
45213312, 71320000, 66110000.
II.1.7)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja.
II.1.8)
Aufteilung in Lose:
Nein.
II.1.9)
Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Ja.
II.2)
MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1)
Gesamtmenge bzw. -umfang:
Siehe Ziffer II.1.5).
II.2.2)
Optionen:
Nein.
II.3)
VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG:
ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1)
BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1)
Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Der Auftragnehmer hat mit Vertragsschluss eine Vertragserfüllungsbürgschaft für die Bauphase in Höhe von 5 % der Bauinvestitionskosten zu stellen, die nach Übergabe des ordnungsgemäß erstellten Parkhauses in eine Gewährleistungsbürgschaft umgewandelt wird.
III.1.2)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend):
Sämtliche vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen werden über ein Nutzungsentgelt abgerechnet.
III.1.3)
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Keine Vorgabe bezüglich der Rechtsform. Erforderlich sind eine plausible Aufgabenteilung, die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie die Angabe eines bevollmächtigten Vertreters. Die Leistung kann über eine Projektgesellschaft erbracht werden. Die Bürgschaften nach Ziffer III.1.1 sind dann zugunsten der Projektgesellschaft zu stellen.
III.1.4)
Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung:
Nein.
III.2)
TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1)
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Bewerber sowie Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben jeweils einzeln die nachfolgenden Nachweise und Erklärungen mit ihrer Bewerbung vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbereich nachweisen muss, den es übernehmen soll. Hinsichtlich der Teilleistung "Finanzierung" ist es ausreichend, das Unternehmen zu benennen, das voraussichtlich die Finanzierungsleistung erbringen wird. Sofern bei den Leistungen "Planung" oder "Bau" Nachunternehmer eingesetzt werden, und ein Nachunternehmer hinsichtlich der Leistungen "Planung" oder "Bau" mehr als 50 % der jeweiligen Leistung anstelle des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft erbingen soll, ist der Nachunternehmer bereits im Teilnahmeantrag zu benennen. In diesem Fall sind von diesen zu nennenden Nachunternehmern ebenfalls die nachfolgenden Nachweise und Erklärungen mit der Bewerbung vorzulegen. Die in Ziff. III.2.2.1) nachgefragte unverbindliche Mitteilung eines Kreditinstituts ist nur zugunsten eines Bewerbers oder der teilnehmenden Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Kann einer der geforderten Nachweise aus einem berechtigten Grund nicht erbracht werden, so kann der Nachweis durch Vorlage anderer geeigneter Unterlagen erbracht werden.
Der Auftraggeber behält sich vor, bis zum Abschluss der Wertung der Teilnahmeanträge unvollständige bzw. fehlende Nachweise und Unterlagen nachzufordern.
Bewerbergemeinschaften, deren Mitglieder sich mehrfach – sei es als einzelnes Unternehmen, Bewerbergemeinschaft oder Nachunternehmer – an diesem Vergabeverfahren beteiligen, können wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip ausgeschlossen werden bzw. aus diesem Grund bereits bei der Aufforderung zur Angebotsabgabe unberücksichtigt bleiben.
Zur Abgabe der Teilnahmeanträge sind zwingend die vom Auftraggeber hierfür zur Verfügung gestellten Formulare zu verwenden. Nähere Informationen hierzu finden sich in Zif. VI.3). Mit dem Teilnahmeformular erhalten die Bewerber ein Bewerbermemorandum, welches weitere Informationen über dieses Verfahren enthält.
Vorstehende Vorgaben finden auch bei der Vorlage von Eignungsnachweisen gemäß Zif. III.2.2) (Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit) und III.2.3) (Technische Leistungsfähigkeit) Anwendung.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Für den Planer und das Bauunternehmen:
Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufsregister (Handelsregister, Handwerkskammer etc.) seines Sitzes oder Wohnorts.
III.2.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 2.2.1 Unverbindliche Mitteilung eines in der EU niedergelassenen Kreditinstituts, dass dieses Kreditinstitut für den Fall einer entsprechenden Anfrage die in Ziff. III.1.1 genannte Vertragserfüllungsbürgschaft stellen wird.
2.2.2 Vorlage einer aktuellen allgemeinen Bankauskunft über die wirtschaftliche Situation und/oder das Zahlungsverhalten.
2.2.3 Erklärung, dass das Unternehmen seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Beiträgen zur Sozialversicherung ordnungsgemäß nachgekommen ist.
2.2.4 Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er die von dem Unternehmen jeweils zu erbringende Teilleistung (Planung, Bau) betrifft, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. Der Umsatz muss erkennen lassen, dass das Unternehmen für die Erbringung der vorliegend zu vergebenden Leistungen geeignet ist.
2.2.5 Vorlage von einer oder mehreren Referenzen über die Ausführung von Leistungen in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich der Angabe eines Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge. Die vorzulegenden Referenzen müssen erkennen lassen, dass das Unternehmen für die Erbringung der vorliegend zu vergebenden Leistungen im Hinblick auf Objektart, Größe, Ausführungsfristen, technischen Wert und Auftragsvolumen geeignet ist. Für eine Präsentation vor dem Auswahlgremium sollten die Referenzen in Wort und Bild digital der Bewerbung beigelegt werden. Bei Bewerbergemeinschaften und bei der Einbindung von Nachunternehmern genügt für jeden von ihnen der Nachweis für die von ihm zu erbringende Teilleistung (Planung, Bau).
Folgende Mindestreferenzen sind hierbei nachzuweisen:
Für den Planer:
Vorlage von mindestens 2 Referenzen über Planungsleistungen im Bereich "Parkhaus" mit anrechenbaren Herstellungskosten in Höhe von jeweils mindestens 3 000 000 EUR netto und eigenerbrachten Planungsleistungen mindestens in den Leistungsphasen 3-5.
Für das Bauunternehmen:
Vorlage von mindestens 2 Referenzen über Bauleistungen im Bereich "Parkhaus" mit einem Auftragsvolumen von mindestens 2 000 000 EUR netto.
2.2.6 Angabe über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen.
2.2.7 Angabe des Auftragsanteils, der an Nachunternehmer vergeben werden soll.
III.2.3)
Technische Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Angabe des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen Personals einschließlich dessen Qualifikation (Lebenslauf, persönliche Referenzobjekte, Zusatzqualifikation) für die Teilleistungen Planung und Bau.
III.2.4)
Vorbehaltene Aufträge:
Nein.
III.3)
BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1)
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
III.3.2)
Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen:
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1)
VERFAHRENSART
IV.1.1)
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren.
Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein.
IV.1.2)
Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
Geplante Mindestzahl: 3. Höchstzahl: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Voraussetzung für die Eignung ist, dass die in Zif. III.2.1., III.2.2.1, III.2.2.3 und III.2.2.7 geforderten Angaben und Nachweise sowie die in Zif. III.2.2.5 geforderten Mindestreferenzen erbracht werden. Der Auftraggeber wird zudem die nachfolgend aufgeführten Eignungsnachweise mit Punkten bewerten und wie folgt gewichten:
1. Planer: 50 %; in die Bewertung des Planers fließen die Referenzen (Zif. III.2.2.5) mit 50 %, der Umsatz (Zif. III.2.2.4) sowie die allgemeine Bankauskunft (Zif. III.2.2.2) mit 30 % und die Anzahl der Arbeitskräfte (Zif. III.2.2.6) sowie das zur Leistungserbringung vorgesehene Personal (Zif. III.2.3) mit 20 % ein.
2. Bauunternehmer: 50 %; in die Bewertung des Bauunternehmens fließen die Referenzen (Zif. III.2.2.5) mit 50 %, der Umsatz (Zif. III.2.2.4) und die allgemeine Bankauskunft (Zif. III.2.2.2) mit 30 % und die Anzahl der Arbeitskräfte (Zif. III.2.2.6) sowie das zur Leistungserbringung vorgesehene Personal (Zif. III.2.3) mit 20 % ein.
IV.1.3)
Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja.
IV.2)
ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1)
Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.
IV.2.2)
Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:
Nein.
IV.3)
VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1)
Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
IV.3.2)
Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
Nein.
IV.3.3)
Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung:
Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein.
IV.3.4)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:
16.4.2010 - 14:00.
IV.3.5)
Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber:
IV.3.6)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch.
IV.3.7)
Bindefrist des Angebots:
IV.3.8)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote:
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1)
DAUERAUFTRAG:
Nein.
VI.2)
AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.3)
SONSTIGE INFORMATIONEN:
Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend (Ausschlusskriterium) entsprechende Formulare zu verwenden, die auf dem Bieterserver "HTW Saarland - Parkhaus / Parkpallette" heruntergeladen werden können. Die Internetadresse lautet: https://www.pkmserver.de/ppp-parkhaus Bitte geben Sie auf der Internetseite des Bieterservers den Freischaltcode 0681-HTW ein, um den Registrierungsprozess zu beginnen und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Nach Abschluss der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit den Anmeldedaten zur Wettbewerbsplattform. Mit den übermittelten Zugangsdaten und nach erfolgtem Login gelangen Sie zur Projektauswahl. Danach gelangen Sie in das "Archiv". Im Verzeichnis "Meine Dateien" befinden sich alle bereit gestellten Dateien. Zu beachten sind mögliche Filterstellungen und die Darstellung von 25 Dokumenten pro Seite. Auf dem Server finden Sie die Unterlagen, die formell alle Anforderungen der Teilnahmebedingungen nach III.2.1, III.2.2 und III2.3 erfüllen. Details zu den bereitgestellten Dateien können Sie der entsprechenden Dokumentenliste entnehmen.
Für den Einsatz von PKM benötigen Sie einen aktuellen Browser (z. B. IE Version 5.5 oder jünger) mit aktivierten Cookies und Java-Script. Weiterhin muss das up- und downloaden von Dateien über das https-Protokoll von der jeweiligen Firewall gestattet sein.
Darüber hinaus können die Teilnahmeformulare heruntergeladen werden unter: www.vergabe.saarland.de - Portal Start: Bauausschreibungen / Teilnahmewettbewerbe bzw. Portal Start: Liefer- und Dienstleistungsverträge / LZD - Landesamt für Zentrale Dienste.
Rückfragen zum Verfahren sind schriftlich zu stellen bein den vorbezeichneten Kontaktstellen.
VI.4)
NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft, Franz-Josef-Röder-Straße 17, 66119 Saarbrücken, DEUTSCHLAND. E-Mail: vksv@wirtschaft.saarland.de . Tel. +49 681501-4994. URL: www.wirtschaft.saarland.de . Fax +49 681501-3506.
VI.4.2)
Einlegung von Rechtsbehelfen:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gilt die am 24.4.2009 in Kraft getretene Neufassung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB).
Auf folgende gesetzlichen Bestimmungen wird im Zusammenhang mit der Einleitung von Nachprüfungsverfahren hingewiesen:
— §101a Informations- und Wartepflicht:
Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Tage.
— §107 Einleitung, Antrag:
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgebe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, eine Rüge nicht abhelfen wollen, vergangen sind.
VI.4.3)
Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:
VI.5)
TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
10.3.2010.
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Orignaler Bekanntmachungstext |
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BEKANNTMACHUNG
Bauauftrag
ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1)
NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
Saarland - Landesamt für Zentrale Dienste, Hardenbergstraße 6, z. Hd. von Frau Beatrice Ferber, 66119 Saarbrücken, DEUTSCHLAND. Tel. +49 681501-4434. E-Mail: b.ferber@lzd.saarland.de. Fax +49 681501-4444.
Hauptadresse des Auftraggebers: www.saarland.de/2360.htm.
I.2)
ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Regional- oder Lokalbehörde.
Allgemeine öffentliche Verwaltung.
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: Nein.
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1)
BESCHREIBUNG
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Planung, Errichtung und Finanzierung eines Parkhauses/Parkpaletten für die HTW des Saarlandes.
II.1.2)
Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:
Bauleistung.
Erbringung einer Bauleistung, gleichgültig mit welchen Mitteln, gemäß den vom öffentlichen Auftraggeber genannten Erfordernissen.
Hauptausführungsort: Saarbrücken.
NUTS-Code: DEC01.
II.1.3)
Gegenstand der Bekanntmachung:
Öffentlicher Auftrag.
II.1.4)
Angaben zur Rahmenvereinbarung:
II.1.5)
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Es ist beabsichtigt, die Planung, die Errichtung und die Finanzierung der Investitionskosten eines oberirdischen Parkhauses im Verhandlungsverfahren nach VOB/A zu vergeben. Der Bieter hat dem Auftraggeber anzubieten, das Parkhaus nach den Vorgaben der Auslobung zu planen, zu errichten und dem Auftraggeber über einen Zeitraum von 10 Jahren zu finanzieren.
Es ist von ca. 400 Stellplätzen auszugehen.
Die Fertigstellung des Parkhauses sowie die Stellung der Schlussrechnung sind bis 12/2011 sicher zu stellen.
Das Vergabeverfahren steht unter dem Vorbehalt der Absicherung der ausgeschriebenen Leistung im Haushalt des Saarlandes für 2010. Mit der Verabschiedung des Haushalts ist frühestens im April 2010 zu rechnen.
II.1.6)
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
45213312, 71320000, 66110000.
II.1.7)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja.
II.1.8)
Aufteilung in Lose:
Nein.
II.1.9)
Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Ja.
II.2)
MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1)
Gesamtmenge bzw. -umfang:
Siehe Ziffer II.1.5).
II.2.2)
Optionen:
Nein.
II.3)
VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG:
ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1)
BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1)
Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Der Auftragnehmer hat mit Vertragsschluss eine Vertragserfüllungsbürgschaft für die Bauphase in Höhe von 5 % der Bauinvestitionskosten zu stellen, die nach Übergabe des ordnungsgemäß erstellten Parkhauses in eine Gewährleistungsbürgschaft umgewandelt wird.
III.1.2)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend):
Sämtliche vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen werden über ein Nutzungsentgelt abgerechnet.
III.1.3)
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Keine Vorgabe bezüglich der Rechtsform. Erforderlich sind eine plausible Aufgabenteilung, die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie die Angabe eines bevollmächtigten Vertreters. Die Leistung kann über eine Projektgesellschaft erbracht werden. Die Bürgschaften nach Ziffer III.1.1 sind dann zugunsten der Projektgesellschaft zu stellen.
III.1.4)
Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung:
Nein.
III.2)
TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1)
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Bewerber sowie Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben jeweils einzeln die nachfolgenden Nachweise und Erklärungen mit ihrer Bewerbung vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbereich nachweisen muss, den es übernehmen soll. Hinsichtlich der Teilleistung "Finanzierung" ist es ausreichend, das Unternehmen zu benennen, das voraussichtlich die Finanzierungsleistung erbringen wird. Sofern bei den Leistungen "Planung" oder "Bau" Nachunternehmer eingesetzt werden, und ein Nachunternehmer hinsichtlich der Leistungen "Planung" oder "Bau" mehr als 50 % der jeweiligen Leistung anstelle des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft erbingen soll, ist der Nachunternehmer bereits im Teilnahmeantrag zu benennen. In diesem Fall sind von diesen zu nennenden Nachunternehmern ebenfalls die nachfolgenden Nachweise und Erklärungen mit der Bewerbung vorzulegen. Die in Ziff. III.2.2.1) nachgefragte unverbindliche Mitteilung eines Kreditinstituts ist nur zugunsten eines Bewerbers oder der teilnehmenden Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Kann einer der geforderten Nachweise aus einem berechtigten Grund nicht erbracht werden, so kann der Nachweis durch Vorlage anderer geeigneter Unterlagen erbracht werden.
Der Auftraggeber behält sich vor, bis zum Abschluss der Wertung der Teilnahmeanträge unvollständige bzw. fehlende Nachweise und Unterlagen nachzufordern.
Bewerbergemeinschaften, deren Mitglieder sich mehrfach – sei es als einzelnes Unternehmen, Bewerbergemeinschaft oder Nachunternehmer – an diesem Vergabeverfahren beteiligen, können wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip ausgeschlossen werden bzw. aus diesem Grund bereits bei der Aufforderung zur Angebotsabgabe unberücksichtigt bleiben.
Zur Abgabe der Teilnahmeanträge sind zwingend die vom Auftraggeber hierfür zur Verfügung gestellten Formulare zu verwenden. Nähere Informationen hierzu finden sich in Zif. VI.3). Mit dem Teilnahmeformular erhalten die Bewerber ein Bewerbermemorandum, welches weitere Informationen über dieses Verfahren enthält.
Vorstehende Vorgaben finden auch bei der Vorlage von Eignungsnachweisen gemäß Zif. III.2.2) (Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit) und III.2.3) (Technische Leistungsfähigkeit) Anwendung.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Für den Planer und das Bauunternehmen:
Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufsregister (Handelsregister, Handwerkskammer etc.) seines Sitzes oder Wohnorts.
III.2.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 2.2.1 Unverbindliche Mitteilung eines in der EU niedergelassenen Kreditinstituts, dass dieses Kreditinstitut für den Fall einer entsprechenden Anfrage die in Ziff. III.1.1 genannte Vertragserfüllungsbürgschaft stellen wird.
2.2.2 Vorlage einer aktuellen allgemeinen Bankauskunft über die wirtschaftliche Situation und/oder das Zahlungsverhalten.
2.2.3 Erklärung, dass das Unternehmen seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Beiträgen zur Sozialversicherung ordnungsgemäß nachgekommen ist.
2.2.4 Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er die von dem Unternehmen jeweils zu erbringende Teilleistung (Planung, Bau) betrifft, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. Der Umsatz muss erkennen lassen, dass das Unternehmen für die Erbringung der vorliegend zu vergebenden Leistungen geeignet ist.
2.2.5 Vorlage von einer oder mehreren Referenzen über die Ausführung von Leistungen in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich der Angabe eines Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge. Die vorzulegenden Referenzen müssen erkennen lassen, dass das Unternehmen für die Erbringung der vorliegend zu vergebenden Leistungen im Hinblick auf Objektart, Größe, Ausführungsfristen, technischen Wert und Auftragsvolumen geeignet ist. Für eine Präsentation vor dem Auswahlgremium sollten die Referenzen in Wort und Bild digital der Bewerbung beigelegt werden. Bei Bewerbergemeinschaften und bei der Einbindung von Nachunternehmern genügt für jeden von ihnen der Nachweis für die von ihm zu erbringende Teilleistung (Planung, Bau).
Folgende Mindestreferenzen sind hierbei nachzuweisen:
Für den Planer:
Vorlage von mindestens 2 Referenzen über Planungsleistungen im Bereich "Parkhaus" mit anrechenbaren Herstellungskosten in Höhe von jeweils mindestens 3 000 000 EUR netto und eigenerbrachten Planungsleistungen mindestens in den Leistungsphasen 3-5.
Für das Bauunternehmen:
Vorlage von mindestens 2 Referenzen über Bauleistungen im Bereich "Parkhaus" mit einem Auftragsvolumen von mindestens 2 000 000 EUR netto.
2.2.6 Angabe über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen.
2.2.7 Angabe des Auftragsanteils, der an Nachunternehmer vergeben werden soll.
III.2.3)
Technische Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Angabe des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen Personals einschließlich dessen Qualifikation (Lebenslauf, persönliche Referenzobjekte, Zusatzqualifikation) für die Teilleistungen Planung und Bau.
III.2.4)
Vorbehaltene Aufträge:
Nein.
III.3)
BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1)
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
III.3.2)
Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen:
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1)
VERFAHRENSART
IV.1.1)
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren.
Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein.
IV.1.2)
Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
Geplante Mindestzahl: 3. Höchstzahl: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Voraussetzung für die Eignung ist, dass die in Zif. III.2.1., III.2.2.1, III.2.2.3 und III.2.2.7 geforderten Angaben und Nachweise sowie die in Zif. III.2.2.5 geforderten Mindestreferenzen erbracht werden. Der Auftraggeber wird zudem die nachfolgend aufgeführten Eignungsnachweise mit Punkten bewerten und wie folgt gewichten:
1. Planer: 50 %; in die Bewertung des Planers fließen die Referenzen (Zif. III.2.2.5) mit 50 %, der Umsatz (Zif. III.2.2.4) sowie die allgemeine Bankauskunft (Zif. III.2.2.2) mit 30 % und die Anzahl der Arbeitskräfte (Zif. III.2.2.6) sowie das zur Leistungserbringung vorgesehene Personal (Zif. III.2.3) mit 20 % ein.
2. Bauunternehmer: 50 %; in die Bewertung des Bauunternehmens fließen die Referenzen (Zif. III.2.2.5) mit 50 %, der Umsatz (Zif. III.2.2.4) und die allgemeine Bankauskunft (Zif. III.2.2.2) mit 30 % und die Anzahl der Arbeitskräfte (Zif. III.2.2.6) sowie das zur Leistungserbringung vorgesehene Personal (Zif. III.2.3) mit 20 % ein.
IV.1.3)
Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja.
IV.2)
ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1)
Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.
IV.2.2)
Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:
Nein.
IV.3)
VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1)
Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
IV.3.2)
Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
Nein.
IV.3.3)
Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung:
Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein.
IV.3.4)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:
16.4.2010 - 14:00.
IV.3.5)
Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber:
IV.3.6)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch.
IV.3.7)
Bindefrist des Angebots:
IV.3.8)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote:
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1)
DAUERAUFTRAG:
Nein.
VI.2)
AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.3)
SONSTIGE INFORMATIONEN:
Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend (Ausschlusskriterium) entsprechende Formulare zu verwenden, die auf dem Bieterserver "HTW Saarland - Parkhaus / Parkpallette" heruntergeladen werden können. Die Internetadresse lautet: https://www.pkmserver.de/ppp-parkhaus Bitte geben Sie auf der Internetseite des Bieterservers den Freischaltcode 0681-HTW ein, um den Registrierungsprozess zu beginnen und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Nach Abschluss der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit den Anmeldedaten zur Wettbewerbsplattform. Mit den übermittelten Zugangsdaten und nach erfolgtem Login gelangen Sie zur Projektauswahl. Danach gelangen Sie in das "Archiv". Im Verzeichnis "Meine Dateien" befinden sich alle bereit gestellten Dateien. Zu beachten sind mögliche Filterstellungen und die Darstellung von 25 Dokumenten pro Seite. Auf dem Server finden Sie die Unterlagen, die formell alle Anforderungen der Teilnahmebedingungen nach III.2.1, III.2.2 und III2.3 erfüllen. Details zu den bereitgestellten Dateien können Sie der entsprechenden Dokumentenliste entnehmen.
Für den Einsatz von PKM benötigen Sie einen aktuellen Browser (z. B. IE Version 5.5 oder jünger) mit aktivierten Cookies und Java-Script. Weiterhin muss das up- und downloaden von Dateien über das https-Protokoll von der jeweiligen Firewall gestattet sein.
Darüber hinaus können die Teilnahmeformulare heruntergeladen werden unter: www.vergabe.saarland.de - Portal Start: Bauausschreibungen / Teilnahmewettbewerbe bzw. Portal Start: Liefer- und Dienstleistungsverträge / LZD - Landesamt für Zentrale Dienste.
Rückfragen zum Verfahren sind schriftlich zu stellen bein den vorbezeichneten Kontaktstellen.
VI.4)
NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft, Franz-Josef-Röder-Straße 17, 66119 Saarbrücken, DEUTSCHLAND. E-Mail: vksv@wirtschaft.saarland.de. Tel. +49 681501-4994. URL: www.wirtschaft.saarland.de. Fax +49 681501-3506.
VI.4.2)
Einlegung von Rechtsbehelfen:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gilt die am 24.4.2009 in Kraft getretene Neufassung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB).
Auf folgende gesetzlichen Bestimmungen wird im Zusammenhang mit der Einleitung von Nachprüfungsverfahren hingewiesen:
— §101a Informations- und Wartepflicht:
Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Tage.
— §107 Einleitung, Antrag:
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgebe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, eine Rüge nicht abhelfen wollen, vergangen sind.
VI.4.3)
Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:
VI.5)
TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
10.3.2010.
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