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Niedersachsen: Änderung zur Wertgrenzenverordnung (NWertVO)

21. September 2015
Niedersachsen: Änderung zur Wertgrenzenverordnung (NWertVO) bei Leistungen zur Unterbringung von Flüchtlingen ab 16.09.2015

10.09.2015: Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr hat in die Niedersächsische Wertgrenzenverordnung vom 19.02.2014 einen zusätzlichen Paragraphen "§4a Aufträge über Bauleistungen und Dienst- und Lieferleistungen für die Unterbringung von Flüchtlingen" eingefügt. Die bestehenden Auftragswertgrenzen der NWertVO sind ausschließlich für diese Beschaffungen angehoben worden. 

Demnach gilt bei Leistungen zur Unterbringung von Flüchtlingen für Bauleistungen im Rahmen von Beschränkten Ausschreibungen oder Freihändigen Vergaben ein Auftragswert von 1.000.000 Euro.

Liefer- und Dienstleistungen können bis zu einem Auftragswert von 100.000 Euro im Rahmen einer Beschränkten Ausschreibung oder Freihändigen Vergabe vergeben werden.

Die geänderten Auftragswertgrenzen des §4a NWertVO ist am 16.09.2015 in Kraft getreten und beziehen sich ausschließlich auf Vergaben, die vor dem 01.07.2016 begonnen haben.

Die Änderung der Niedersächsischen Wertgrenzenverordnung (NWertVO) finden Sie hier als pdf-Download. 

Anwendungshinweise vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zu den einzelnen Regelungen der NWertVO vom 19.02.2014, geändert durch die VO vom 10.09.2015 finden Sie hier als pdf-Download. 

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